Beiträge aus der Kategorie "BV EH-07"

Nachhaltigkeitsprüfung

Nachhaltigkeitsprüfung unseres Tsetse Projekts in Äthiopien

Nach unserer erfolgreichen Kampagne gegen die Tsetse-Fliege im Gibe-Tal in Äthiopien von 2005 bis 2008 mit den damals neu entwickelten Fliegenfallen, haben wir jetzt ein neues Projekt lanciert um zu testen, wie nachhaltig die Aktion von damals war.

Wie unser Projektverantwortlicher Dr. Samuel Ledermann nach seiner Reise in das betroffene Gebiet im Januar berichtete, haben Wissenschaftler vom internationalen Insektenforschungsinstitut icipe 80 neue Fallen im Abstand von 500 Metern aufgestellt. Sie messen nun, wie weit die Tsetse-Fliege sich vom Fluss her wieder in Richtung Weideland verbreitet hat. Zudem entnehmen sie den Tieren auf den Weiden Blutproben um festzustellen, ob sie wieder Träger des Erregers der Schlafkrankheit geworden sind.

Während der ersten Kampagne wurde das gesamte Weidegebiet bis nahe an den Fluss Gibe hinunter von Tsetse-Fliegen befreit. Aber da das Vieh immer wieder mal an den Fluss geführt wird, muss sehr genau kontrolliert werden, ob sich die Tsetse-Fliege und die Schlafkrankheit nicht wieder ausbreiten.

Ziel ist eine wissenschaftliche Bestätigung der Nachhaltigkeit der ersten Kampagne um entsprechende Anpassungen für dieses und ähnliche Projekte vornehmen zu können. Vor jener Kampagne war der Viehbestand der Bewohnerinnen und Bewohner des Gibe-Tals von der Schlafkrankheit massiv dezimiert worden und hatte den Menschen ihre Lebensgrundlage weitgehend entzogen. Mit dem erfolgreichen Kampf gegen die Tsetse-Fliege und der zusätzlichen Vermittlung von Wissen zu ökologischem Landbau wurde die Nahrungssicherheit und Lebensqualität in der Region massiv verbessert.

Über die Resultate der Nachhaltigkeitsprüfung werden wir in zwei bis drei Monaten berichten können.

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Auszeichnung für Honigbienenprojekt von Biovision

An der Internationalen Honig- und Bienenmesse „ApiExpo Africa“ in Addis Abeba, Äthiopien hat ein von Biovision finanziertes Honigbienenprojekt den sehr guten dritten Platz belegt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Afrika, Europa und Kanada haben sich um die begehrten Auszeichnungen beworben.
„Unser Einsatz hat sich gelohnt! Für unsere Leistung hat uns der Minister für Handel und Industrie ein Zertifikat überreicht. Vor tausend Fachleuten aus dem In- und Ausland online casino ausgezeichnet zu werden, war für uns ein bedeutender und aufregender Moment“, berichtete Dr. Shifa Ballo, der das Projekt in Tolay, Äthiopien, zusammen mit dem ebenfalls anwesenden Lulseged Belayhun betreut.

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Biovision und das Afrikanische Insektenforschungscenter icipe bilden Bäuerinnen und Bauern in Tolay in der umweltfreundlichen, modernen Honigproduktion und professionellen Vermarktung aus.
Das Honiggeschäft trägt so nicht nur zu einer besseren Ernährungssicherung der Bauernfamilien bei, sondern stellt auch eine wichtige nachhaltige Einkommensquelle im ländlichen Äthiopien dar.

Siehe auch “News aus dem Bienen-Projekt in Tolay”

News aus dem Bienen-Projekt in Tolay, Äthiopien

Sowohl in der Medizin als auch in der Nahrung hat die Nutzung von Honig in Äthiopien Tradition. Das Projekt von Biovision und icipe fördert die moderne Bienenhaltung und stösst auf sehr positive Resonanz. Die Anzahl der Imkerei-Selbsthilfegruppen konnte nun von vier auf zehn erhöht werden. Bei der herkömmlichen Honiggewinnung werden die Bienenvölker durch Ausräucherung aus hohlen Baumstämmen oder Strohkästen vertrieben. Dies mit der Folge, dass verunreinigter Honig gewonnen wird, der einen geringen Marktwert aufweist. Mit dem von Biovision und seinen Partnerorganisationen propagierten System der modernen Bienenkästen kann hingegen hochwertiger Honig gewonnen werden. Zusätzlich online casino wird mit dieser Methode der Aufbau einer gesunden Bienenpopulation ermöglicht. Für Kleinbauern ohne Kapital ist das Projekt interessant, da sie als Mitglieder des Bienenprojekts die Möglichkeit verfügen, mit der verbesserten Honigqualität, ein zusätzliches, nachhaltiges und unkonventionelles Einkommen zu erwirtschaften. Dies erklärt der Bienentechniker Nasru Mecha im Interview dem Projektkoordinator von Biovision, Samuel Ledermann.

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