Beiträge von Alexandra Pellanda

The Big Picture – Die Gewinner

Anlässlich des Weltmalariatags vom 25. April 2013 gibt die “Swiss Malaria Group” die Gewinner des Fotowettbewerbs “ Malaria: The Big Picture ” bekannt.

Die Gewinner:

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Malaria: The Big Picture

Die Bilder des Online Foto-Wettbewerbs der Swiss Malaria Gruppe* machen Geschichten und Schicksale hinter der gefürchteten Tropenkrankheit sichtbar. Malaria betrifft das Leben von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Ziel des Online-Foto Wettbewerbs der Swiss Malaria Gruppe* ist es, die Realität der betroffenen Menschen und das Engagement gegen diese Krankheit zu zeigen.

Biovision fördert in Kenia und in Äthiopien umweltverträgliche Methoden zur Malariaprävention. Mit einer Kombination verschiedener Massnahmen wie der biologischen Kontrolle oder Beseitigung von Mückenbrutstätten, der Verteilung von Bettnetzen an die Bevölkerung und einer konsequenten Behandlung der Malariakranken, kann der tödliche Kreislauf zwischen Mücke und Mensch unterbrochen werden. Der Einbezug und die Sensibilisierung der betroffenen Bevölkerung  ist dabei ein Schlüssel zur Nachhaltigkeit.

Wählen Sie aus über 700 Bildern ihre Favoriten aus und geben Sie Ihre Stimme ab. Die Bilder von Fotografen aus der ganzen Welt zeigen auch den von Biovision unterstützten integrierten Ansatz für eine umweltfreundliche Malaria-Bekämpfung.  Bis 7. April können Sie Ihre Favoriten bestimmen: http://malariaphotos.org

*Acino Pharma AG, Biovision, Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, Drugs for Neglected Diseases initiative, Foundation for Innovative New Diagnostics, Medicines for Malaria Venture, Medicus Mundi Schweiz, Novartis, Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung, Roll Back Malaria, SoildarMed, Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, Swiss Malaria Foundation, Schweizerisches Rotes Kreuz, Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut, Syngenta, Vestergaard Frandsen

Schritt für Schritt aus der Krise – Tsetse-Kontrolle und ökologischer Anbau

Peter-Lüthi_Biovision_IMG_2911Nach einer Reise durch flimmernde Hitze über staubtrockene Ebenen fühlt man sich in den Pflanzungen von Usman Baschir wie im Garten Eden. Der 47-jährige Bauer kauert am Bewässerungskanal und öffnet dem Lebenselixier den Weg zu seinem Gemüse. «Früher baute ich nur Mais und Süsskartoffeln an, und das ziemlich wild durcheinander. Dementsprechend schlecht waren die Ernten», berichtet er. Heute arbeitet Herr Baschir hingegen nach einem klaren System, welches auch die Vorbereitung und Verbesserung des Bodens, die gezielte Bewässerung, das fachgerechte Pflanzen und Säen, aber auch das Jäten und Ernten umfasst. «Meine Gemüsevielfalt ist die reinste Freude», meint er lächelnd und zeigt stolz auf prächtige Kohlköpfe, Karotten, Randen, Kartoffeln, Tomaten und Pfefferschoten.

Der ehemalige Viehzüchter aus dem äthiopischen Afa Megele, einem kleinen Weiler bei Assosa nahe der Grenze zum Sudan, hat sehr schwierige Zeiten hinter sich. Während der letzten Jahre verlor er fast alle Rinder, nachdem diese von Tsetsefliegen mit der tödlichen Nagana (Schlafkrankheit) infiziert worden waren. Das war die bare Katastrophe für ihn und seine Familie.

«Alles braucht seine Zeit»
Im Jahr 2011 erhielt er die Gelegenheit zur Teilnahme an einem sechstägigen Intensivkurs für ökologische Anbaumethoden in der Biofarm. Dieses Ausbildungszentrum für nachhaltige Landwirtschaft in Assosa war 2009 von «BioEconomy Africa» mit Unterstützung von Biovision aufgebaut worden. Bis im Sommer 2012 wurden dort bereits 550 Bäuerinnen und Bauern in den Methoden des nachhaltigen Pflanzenbaus, in Fragen der Viehhaltung und der menschlichen Gesundheit sowie im Umgang mit biologischen Fallen für Tsetsefliegen ausgebildet. Mit diesen Farben- und Duftfallen können die Insektenpopulationen und damit die Verbreitung der Nagana umweltfreundlich kontrolliert werden.

Usman Baschir blickt zufrieden auf das letzte Jahr: «Seit ich die Kurse in der Biofarm besucht habe, geht es nun Schritt für Schritt vorwärts», meint er zuversichtlich, «aber alles braucht seine Zeit.» Als grösste Herausforderung für seine Zukunft nennt er den Zugang zum Markt für den Verkauf seiner Produkte.

www.biovision.ch/usman

Ein Moskitonetz ist kein Hühnergehege…

Moskitonetz_web… nur weiss das der Besitzer dieser Hühner aus  Malindi, Kenia eben nicht. Das Netz, das als Schutz vor den Stichen der Malaria-übertragenden Anopheles-Mückenen gedacht ist, wird hier kurzerhand zweckentfremdet. Dieses Beispiel zeigt, dass  die Verteilung von Moskitonetzen zur Malaria Prävention alleine nicht genügt.

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Auszeichnung für Honigbienenprojekt von Biovision

An der Internationalen Honig- und Bienenmesse „ApiExpo Africa“ in Addis Abeba, Äthiopien hat ein von Biovision finanziertes Honigbienenprojekt den sehr guten dritten Platz belegt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Afrika, Europa und Kanada haben sich um die begehrten Auszeichnungen beworben.
„Unser Einsatz hat sich gelohnt! Für unsere Leistung hat uns der Minister für Handel und Industrie ein Zertifikat überreicht. Vor tausend Fachleuten aus dem In- und Ausland online casino ausgezeichnet zu werden, war für uns ein bedeutender und aufregender Moment“, berichtete Dr. Shifa Ballo, der das Projekt in Tolay, Äthiopien, zusammen mit dem ebenfalls anwesenden Lulseged Belayhun betreut.

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Biovision und das Afrikanische Insektenforschungscenter icipe bilden Bäuerinnen und Bauern in Tolay in der umweltfreundlichen, modernen Honigproduktion und professionellen Vermarktung aus.
Das Honiggeschäft trägt so nicht nur zu einer besseren Ernährungssicherung der Bauernfamilien bei, sondern stellt auch eine wichtige nachhaltige Einkommensquelle im ländlichen Äthiopien dar.

Siehe auch “News aus dem Bienen-Projekt in Tolay”

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